
Mer dunn et jo alles nur für Kölle un dr Fasteleer – un dat zigk 22 Johr!
Am Wochenende war es soweit, wir starteten unsere zweite Abendveranstaltung anläßlich unseres 22jährigen Vereinsjubiläums.
Im herrlich dekorierten Senatshotel mit insgesamt 500 Gästen verbrachten wir Quietsch Fidele Stunden mit einem über 5-stündigem, tollen Bühnenprogramm.

Die Eröffnung machten wir natürlich selber und erfreuten uns beim Einmarsch an dem fast komplett mitsingenden Saal unseres Vereinsmarsches – der Fidele Tön.

Nach unserem neuen Jubiläumspotpourri " Weil mir Kölsche sin" folgte die Vereidigung der Hospitanten (immerhin in diesem Jahr 11 Personen) – Op dr Plaggen ich he schwör..

Wat jit et für e schöner Bühnebild, als all Fidele do bovven? Das dachte sich auch die Delegation des Festkomitees Kölner Karneval und nahm unser Jubiläum und die damit verbundenen 22jährige Vorstandstätigkeit von unserem Präsidenten Peter Hörth und unserem ersten Vorsitzenden Marcel Geipel zum Anlass, beiden den Verdienstorden des FK in Gold zu überreichen. Sichtlich gerührt nahmen sie die Ehrung entgegen – Jungs, wenn ihr es nicht verdient habt, wer sonst?

Anschliessend folgte die hervorragende Darbietung der Hellije Knäächte un Mägde.

Aufgrund der grandiosen Choreographie ihres neues Sessionstanzes, schafften sie es das Publikum ins Staunen zu versetzten.

Die glasklaren Trompetenklänge entlockten die „Jungen Trompeter“ ihren Instrumenten und brachten mit einer bunten Fastelovendsmusikmischung den Saal zum schunkeln.

Ein großer Dank gilt auch dem Orchester Helmut Blödgen, welches uns durch den Abend begleitet – Musiker, wie sie im Buche stehen.
Filue, inzwischen um einen Mann verstärkt, stehen immer für Stimmungsmusik! So war es selbstverständlich, das auch hier der Saal Kopf stand. Schlag auf Schlag ging es weiter.

Es folgte der Auftritt des Dellbröcker Boore-Schnäuzer Balletts mit seinem neuen Präsidenten Rainer Ott.

Wer könnte besser die Kölner Traditionscorps persiflieren, als diese Jungs? Immer wieder eine Augenweide!

Nach dem Auftritt des Garde Corps Grün Weiß Köln e.V., die wiederum mit schönen kölschen Potpourris Schunkelstimmung im Saal verbreiteten, folgten die fetzigen Rheinländer und rockten den Saal unter anderem mit Ihrem Hit „Kölle“.

Als plötzlich ein neuer Präsident der Ehrengarde der Stadt Köln auf die Bühne kam, gefolgt von einem neuen Gesicht im Festkomitee Kölner Karneval – irgendwas war doch da falsch? Schnell hatten Frank Remagen (Präsident der Ehrengarde) und Bernd Höft (Mitglied des FK) die Uniformen getauscht – das Publikum staunte nicht schlecht. Nachdem die beiden dann noch eine „schnelle Trauung“ eines Pärchens aus dem Publikum vorgenommen hatten (der Jung hat singem Mädche doch tatsächlich ne Heiratsantrag op unserer Stehballkostümsitzung jemaht) führte uns Robert Greven, der als Sitzungsleiter immer die richtigen Worte findet, einen kompletten Saal zum schweigen bringen kann, aber auch zum kochen weiter durchs Programm.

Ihm verdankten wir auch die dann folgende Nummer – Die Gulaschkapell, die zuvor niemand von uns gehört oder gesehen hatte. Eine Blas- und Schlagwerkkapelle, die es in sich hat. Einen Frontmann, der jeden mitreisst – Junge, ihr wood fantastisch!

Weiter ging es mit viel „Rabimmel Rabammel und Rabumm“ - die Cöllner räumten ab und alle Gäste waren in Bewegung und nicht nur um „10 Meter zu gehen“. Es wurde getanzt und geschunkelt bis der Saal krachte.

Während die Cöllner noch auf der Bühne standen wurde es im Foyer ganz grün und weiß. Das komplette Reitercorps Jan von Werth fuhr mit 3 Bussen vor und erwies uns die Ehre.
Mer hatte Trone in dr Äujelcher, als die staatse Junge mit ihrer schönen Marketenderin und dem wirklich tollen Jan & Griet-Paar Gabi und Jörg Dennhardt op de Bühn jetrocke kome! Wat für e herrlich Bild!! Obwohl die Decke im Senatshotel recht niedrig ist, ließ es sich das Tanzpaar Kathrin Arnold und Christian Bergsch nicht nehmen ihren Tanz zu präsentieren. Dank an Frank Breuer und Bernd Volk die den Auftritt des herrlichen Corps eingefädelt haben!

Zum Abschluss spielte das Orchester Helmut Blödgen noch einmal unseren Vereinsmarsch. Es stürmten noch einmal ein Großteil der " Fidele" auf die Bühne, so beschloss man das offizielle Bühnenprogramm womit es auch begonnen hatte und es erklangen die " Fidele Tön".

Nach fast 6 Stunden Programm war die Bühnenshow dann vorüber und DJ Henry lud zum Tanz. Die Stimmung riss nicht ab, Henry weiss eben, wie man die Bude rockt!
Gegen halb 3 Uhr morgens mussten wir dann leider, auf Grund von Beschwerden einiger Hotelgäste, die Musik komplett ausmachen – ne herrliche Ovend jingk vill zo schnell vürbei!!!
Wir möchten wir uns bei allen Akteuren des Abends noch einmal recht herzlich bedanken – ihr habt uns ein tolles Programm geliefert, durch Euch wurde der Abend ein Erfolg – ihr sidd echte Fründe und wir revanchieren uns jederzeit von Herzen gerne!
Ävver: im nächste Johr kumme mer all widder, wenn et heiß:

Bes dohin jrößt üch vun Hätze
ühr

Text: Gaby Gérard-Post Fotos: Fotoshop Schallenberg
Das schrieben die Medien:
(Berichte zum Vergrössern anklicken)
Bericht "QuietschFidel2011" von Center-TV Köln
BILDER DES ABENDS
Wer es an dem Abend versäumt hat Bilder / Potraitaufnahmen von sich zu erwerben, kann diese auch online direkt in der Galerie unseres Fotografen bestellen:
Kurzvideo von Andreas Klein - www.koelsche fastelovend.de
Copyright © 2009 FIDELE KÖLSCHE