
Umrahmt von einer regelrechten Grünoase, liegt fast heimlich und versteckt die alte Festungsanlage Fort X, am äußeren Rand vom Agnesviertel. (Mehr Infos zum Fort unter der Rubik Fort X)
Im Jahr 2000 hatten wir das Glück und konnten einen Raum von knapp 100 qm auf der 1 Etage des Fort X von der Stadt Köln anmieten. Vorraussetzung hierzu war, dass die Räumlichkeiten in Eigenleistung renoviert und in Stand gehalten werden.
Die Räume waren in einem sehr überholungsbedürftigem, um nicht zu sagen
desolaten Zustand. Schnell entpuppte sich die Renovierung zu einer
ausgiebigen Kernsanierung.
Das komplett mit Resopal verkleidete Backsteingemäuer musste erst einmal wieder freigelegt werden, wobei sich herausstellte, vom Vormieter war fast das gesamte Mauerwerk mit Betakontakt überstrichen worden und in den Backstein tief eingesogen.
Somit wurde erstmal das ganze Gemäuer gesandstrahlt, um den eigentlichen
Backstein wieder freizulegen und die natürliche Gewölbeatmosphäre wieder
herzustellen.
Zu allem Überfluss war die Holzfußbodenunterkonstruktion durchgefault
und musste komplett rausgerissen werden.
Es wurden Kernbohrungen durch meterdickes Mauerwerk vorgenommen, um auch entsprechend Wasserleitungen verlegen zu können.
Ein neuer Boden musste rein, verschiedene Wände mussten auf Grund von ihrem Zustand verputzt werden, eine komplett neue Elektroinstallation war unumgänglich, es wurde gestrichen und lackiert, Heizungen installiert, Wasserleitungen verlegt, gemauert, ……
Das Ganze war ein sehr zeitaufwändiges und sehr kostenintensives Unterfangen und man arbeitete sich in den letzten Jahren immer weiter, Schritt um Schritt, etappenweise ans Ziel.
Im Frühjahr 2009 werden noch die letzten Arbeiten, Fertigstellung des Instrumentenraums und Thekendecke, in Angriff genommen.
In diesen Räumen werden u.a. unsere Proben und Versammlungen abgehalten. Auch sonstige Feierlichkeiten wie z.B. Grillfest, Geburtstage, Sylvester, Tanz in den Mai, etc. haben hierdurch ein neues zu Hause gefunden.
In der Session ist es Treff - und Abfahrtspunkt zu den Auftritten und so manche schöne Stunden wurden hier nach den Auftritten noch verbracht.
Das von allen liebevoll genannte „Förtchen“, ist somit Dreh- und
Angelpunkt der „Fidele“.










